Equal Pay Day in Bielefeld

Frauen verdienen immer noch 21% weniger als Männer. Viele Menschen reagieren auf diese Zahl mit einem Schulterzucken, da wir häufig immer noch das Bild von einer traditionellen Familie oder Ehepartnerschaft vor Augen haben. Diese Bild ist wichtig und richtig, entspricht jedoch leider nicht der Lebenssituation bzw. Lebensplanung vieler Frauen. 

Eine gleichberechtigte Bezahlung für Frauen ermöglicht es diesen, aktiv am sozialen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Eine ungleiche Bezahlung im frühen Alter wird oft mit der Aussage 'Man ist ja noch jung' toleriert, aber wann ist man nicht mehr jung? Eine solide Rente, von der man auch nach einem harten, langen Arbeitsleben würdevoll leben kann, muss über Jahrzehnte hinweg erarbeitet werden. Eine ungleiche Bezahlung von ca. 20% kann daher verheerende Auswirkungen auf die Zukunft jeder jungen Frau haben. 

Auch hochqualifizierte Frauen haben ein Recht auf eine gleichwertige Anerkennung ihrer Ausbildung und Arbeitskraft. Wir als AsF Bielefeld stehen nicht für eine Bevorzugung sondern eine Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Um aber an einem Wettkampf um einen Arbeitsplatz gleichberechtigt teilnehmen zu können, muss jeder und jede die gleichen Startpunkte haben. 

Als Startpunkt für dieses Jahr hat die Asf Bielefeld mit ihrer heutigen Fotoaktion am Alten Rathaus ein Zeichen gegen das Wegsehen geschaffen und ruft euch auf euer Gesicht für Equal Pay zu zeigen. Unterstützt wurden wir durch Veit Mette, dem Fotografen der Bilderserie, Regina Kopp-Herr, unserer Landtagsabgeordneten, Wiebke Esdar, unserer Vorsitzenden des Unterbezirks Bielefeld, und Ilse Buddemeier, Frauenbeauftragte der Stadt Bielefeld.

Vielen Dank an die Stadt Bielefeld für ihre Unterstützung!

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